Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung – Vergleich & Erfahrungen 2019

Bei jedem Versicherungsabschluss spielen die Kosten eine wichtige Rolle und sind oft auch ausschlaggebend für die Entscheidung. Natürlich ist dies auch verständlich, denn wer schließt gerne eine Versicherung mit hohen Kosten und geringen Leistungen ab? Niemand! Aus diesem Grund haben wir auch nur die besten Versicherungsanbieter herausgesucht, wo das Preis-Leistungs-Verhältnis auf alle Fälle stimmt!

Versicherung Informationen Preis* Zusatzbausteine Bewertungen zum Antrag
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  • Rente ab 50 % Berufsunfähigkeit
  • Sofortschutz ab Antragseingang
  • Rente auch im Pflegefall
  • verkürzter Prognosezeitraum
21,52 €monatlich
  • Dynamik-Option
  • Familienrabatt
  • weltweiter Schutz

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  • Rente ab 50 % Berufsunfähigkeit
  • sofortige Absicherung
  • Rentenerhöhung Jahr für Jahr
  • optimale Vertragsgestaltung
18,29 €monatlich
  • verkürzter Prognoszeitraum
  • rückwirkende Anerkennung
  • Sofortleistung

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  • Rente ab 50 % Berufsunfähigkeit
  • Verzicht auf abstrakte Verweisung
  • Bestpreis-Garantie
  • verkürzter Prognosezeitraum
20,16 €monatlich
  • monatlich kündbar
  • erweiterbarer Schutz
  • weltweite Gültigkeit

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  • monatliche Rentenzahlung
  • einfache Vertragsanpassung
  • faire Bedingungen
  • online abschließbar
25,74 €monatlich
  • weltweiter Schutz
  • Schutz auch bei Berufswechsel
  • Nachzahlung möglich

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* Die Berechnung der Preise erfolgte auf Basis einer Beispielrechnung.
Dabei wurden folgende Merkmale für die Berechnung berücksichtigt: Büroangestellte/r, 30 Jahre, alleinstehend, mtl. Rente von 1.200 €, Absicherung bis zum 60. Lebensjahr
 

Wodurch kann ich berufsunfähig werden?

An erster Stelle der Ursachen für eine Berufsunfähigkeit stehen heute die psychischen Krankheiten, wie Depressionen, Burnout, Ängste. Krankheiten, welche immer häufiger diagnostiziert werden. Danach kommen die Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie Bandscheibenvorfälle oder Rückenbeschwerden. Gefolgt von Krebs, Unfällen und den Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems.

Fast jeder 4. wird vor Eintritt des regulären Rentenbeginns berufsunfähig. Das gesetzliche Renteneintrittsalter steigt, psyschische Krankheiten nehmen zu, die Wahrscheinlichkeit berufsunfähig zu werden erhöht sich immer mehr. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist die einzige finanzielle Absicherung für den Fall, dass der letzte Beruf mindesten 6 Monate zu weniger als 50 % ausgeübt werden kann.

 

Gibt es Hilfe vom Staat?

Nein. Mit Einführung der zweistufigen Erwerbsminderungsrente im Jahr 2001 wurde die Berufsunfähigkeitsversicherung aus der gesetzlichen Rente gestrichen. Lediglich vor dem 02.01.1961 Geborene haben noch Anspruch auf gesetzliche Leistungen.

So zahlt der Staat nur noch bei Erwerbsunfähigkeit. Wobei fast jeder 2. Antrag abgelehnt wird. Selbst wenn die Erwerbsunfähigkeit anerkannt wird, beträgt die Rente bei voller Erwerbsminderung nur noch ca. 30 % des letzten Nettolohns. Anspruch besteht erst, wenn man mindestens 5 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt hat.

Das reicht nicht aus, um einigermaßen davon leben zu können. Oftmals ist man auf weitere staatliche Unterstützung angewiesen. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung sind Erwerbsunfähigkeit sowie die Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit mit eingeschlossen. Freiberufler und Selbstständige erhalten auch bei Erwerbsunfähigkeit keinerlei staatliche Unterstützung. Auch Hausfrauen können berufsunfähig werden. Wenn sie durch Krankheit ihre Kinder nicht mehr versorgen können und auf Hilfe angewiesen sind, dafür aber keine finanzielle Unterstützung bekommen.

 

Und die private Unfallversicherung oder private Rentenversicherung?

Die private Unfallversicherung tritt nur ein, wenn gesundheitlicher Schaden durch einen Unfall verursacht wurde. Die Rentenversicherung ist eine Geldanlage, welche ab Eintritt des regulären Rentenalters gezahlt wird.

 

Was passiert, wenn ich jetzt berufsunfähig werde und keine Versicherung besitze?

Für den Fall, dass ich berufsunfähig werde, ist der soziale Abstieg schon fast vorprogrammiert. Das durch die Berufstätigkeit erworbene Einkommen fällt weg. Finanzielle Verpflichtungen allerdings bleiben. Es ist kein Geld mehr da, um die Familie zu unterhalten, die Miete oder Kreditraten zu bezahlen. Finanzielle Rücklagen sind meist schnell aufgebraucht. Schnell häufen sich die Schulden und wachsen stetig weiter. Die psychischen Probleme nehmen ebenfalls weiter zu.

Oftmals werden durch die Berufsunfähigkeit weitere Kosten verursacht. Wenn zum Beispiel Umbauten nötig sind oder teure Medikamente gebraucht werden.

Die Versicherung für Berufsunfähigkeit ist eine der wohl wichtigsten finanziellen Absicherungen. Eine Berufsunfähigkeit hat weitreichende Konsequenzen, schnell können Sie vor einem unüberschaubaren Schuldenberg stehen, auf Hartz 4 angewiesen sein. Eine Berufsunfähigkeit kann Ihre Existenz vernichten. Ein häufig unterschätztes Risiko.

Wovon hängen die Kosten bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung ab?

Die monatlichen Prämien sind abhängig von:

  • Alter
  • Gesundheitszustand
  • Beruf
  • Hobbies
  • Anbieter
  • Vertragslaufzeit

Je jünger und gesünder Sie bei Vertragsabschluss bin, umso niedriger sind die monatlichen Prämien. Allerdings sollten Monatsbeiträge dynamisch steigen, damit auch der Anspruch größer wird. Die Rentenhöhe sollte auch an veränderte Lebensbedingungen angepasst werden, wie z.B. eine Familiengründung.

Wovon hängen die Kosten bei der Versicherung ab? Von Ihren persönlichen Lebensumständen, welchen Betrag sie monatlich aufbringen wollen und können und wie hoch Ihre Rente sein sollte, um Ihren Lebensstandard abzusichern. Um einen Überblick zu bekommen, eignet sich ein Rechner im Internet.

 

Hat der Beruf Auswirkungen auf die Prämienhöhe?

Alle Berufsarten werden in sogenannte Risikogruppen eingeteilt. Handwerkliche Berufe, wie Dachdecker oder Maurer, aber auch Altenpfleger, gelten dabei als gefährlicher als kaufmännische Tätigkeiten. Dementsprechend sind die Prämien bei einem Handwerker höher als zum Beispiel bei einem Rechtanwalt mit geringer körperlicher Belastung.

 

Persönliche Risikofaktoren sollten auf jeden Fall beachtet werden!

Denn bei vorsätzlich falschen Angaben, wird die vorvertragliche Anzeigepflicht verletzt, man riskiert damit seinen Versicherungsschutz und auch bereits gezahlte Beiträge gehen verloren. Das heißt Vorerkrankungen, welche bei der Antragsanstellung bekannt sind und in Textform abgefragt werden, müssen unbedingt angegeben werden. Alter, aktueller Gesundheitszustand, Vorerkrankungen oder gefährliche Hobbies – seien Sie in Ihrem eigenen Interesse ehrlich.

Am besten, Sie fordern Ihre Patientenakten, von allen Ärzten an, bei denen Sie in den vergangenen 5 Jahren in Behandlung waren an. So können Sie bei eventuellen falschen Angaben auch gleich um Korrektur bitten. Versicherungen lassen sich nämlich vor der Bewilligung der Rente ebenfalls alle Patientenakten zukommen und prüfen diese sehr genau. Ausschlusskriterien können durchaus mit in die Versicherung aufgenommen werden. So ist es möglich, den Herzfehler anzugeben um zum Beispiel bei einem Bandscheibenvorfall trotzdem Rente zu erhalten.

Allerdings kann man auch an einigen Risikofaktoren arbeiten, wie zum Beispiel bei Übergewicht abnehmen oder bei Rückenbeschwerden Kurse in der Rückenschule belegen. Es gibt außerdem die Möglichkeit einer anonymen Risikoanfrage. Die Anbieter sind unterschiedlich flexibel. So kann es sein, Sie werden bei einer Versicherung abgelehnt. Probieren Sie es weiter.

 

Was spielt die Rentenhöhe für eine Rolle?

Die Höhe der Rente lässt sich individuell vereinbaren. Sie liegt meist zwischen ca. 50 – 80 % des Nettohaushaltseinkommens. Sie sollte so hoch sein, dass der Lebensunterhalt, also Miete, Lebensmittel, Kleidung, Medikamente, weitere Versicherungen, Auto und Unterhaltsverpflichtungen, abgedeckt ist. Berücksichtigen sollten Sie auch, dass Sie Rücklagen für Ihre Altersvorsorge mit einberechnen. Für diese sind Sie dann selber verantwortlich. Wichtig ist es, einen leistungsstarken Tarif zu wählen und nicht nach dem günstigsten Ausschau zu halten.

 

Fazit zu Berufsunfähigkeitsversicherung Kosten:

Eine Berufsunfähigkeit kann jeden von uns treffen

  • Sie schützt vor dem sozialen Abstieg. Die staatliche Erwerbsminderungsrenteist nicht ausreichen, um den Lebensunterhalt abzusichern. Die BUV ist eine der leistungsstärksten Möglichkeiten, sich abzusichern. Es gibt keine vergleichbaren Alternativen.
  • Die Beiträge sind steuerlich absetzbar.
  • Durch die verschiedenen Anbieter und eine Vielzahl von Tarifen, findet jeder seinen optimalen Schutz.
  • Der Anspruch besteht ab Inkrafttreten des Vertrages.
  • Jederzeit ist eine Anpassung an die veränderten Anforderungen des Einzelnen möglich.
  • Zahlung der vertraglich vereinbarten Rente bei Berufsunfähigkeit und im Pflegefall.
  • Jeder, der von seiner Arbeitskraft abhängig ist sollte sie haben – tatsächlich sind es nur 25 % der Haushalte, die abgesichert sind.

Warten Sie mit einem Abschluss nicht allzu lange. Wenn Sie jung sind, liegen meist kaum Vorerkrankungen vor und die Beiträge sind geringer.

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